direkt zu: Merkblätter / Formulare

Corona-Erwerbsersatz

Der Corona-Erwerbsersatz soll die wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus abdecken. Er kann bis zum 31. Dezember 2021 geltend gemacht werden.

 

Wer hat Anrecht auf eine Entschädigung?

  • Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist;
  • Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen;
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (GmbH- oder AG-Inhaber), die auf Anordnung des Kantons oder des Bundes den Betrieb schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden;
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die von einem kantonalen oder auf Bundesebene erlassenen Verbot einer oder mehrerer Veranstaltungen betroffen sind;
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihre Erwerbstätigkeit infolge kantonal oder auf Bundesebene beschlossener Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus wesentlich einschränken müssen.
  • Arbeitnehmende sowie Selbstständigerwerbende, die zu den besonders gefährdeten Personen gehören, sofern sie ihre Erwerbstätigkeit nicht von zu Hause aus ausüben können und dadurch einen Erwerbsunterbruch erleiden.

Die Ansprüche müssen jeden Monat einzeln und rückwirkend angemeldet werden. Es findet keine automatische Verlängerung statt. Die Entschädigung wird grundsätzlich monatlich nachschüssig ausgerichtet.

Auf der Seite des Bundesamtes für Sozialversicherungen finden Sie laufend aktualisierte Informationen.