Integrationsmassnahmen: Anspruch

Integrationsmassnahmen richten sich an Versicherte, die in der Lage sind zu einem Aufbau der Arbeitsfähigkeit auf 50% innerhalb eines Jahres, die aber aktuell seit einiger Zeit gar nicht oder deutlich vermindert arbeitsfähig sind.

Ziel der Integrationsmassnahmen ist, die verbliebene Restarbeitsfähigkeit der Versicherten aktiv zu stabilisieren und schrittweise aufzubauen. Mit Integrationsmassnahmen soll die vorhandene Arbeitsstelle erhalten, der Antritt einer neuen Stelle ermöglicht oder die Voraussetzungen für weiterführende berufliche Massnahmen geschaffen werden. Zeitlebens hat eine versicherte Person Anspruch auf ein Jahr Integrationsmassnahmen (in Ausnahmefällen auf maximal zwei Jahre).

Die IV-Stelle begleitet die Versicherten während der Dauer der Integrationsmassnahme und überwacht den Aufbauprozess.

Wann beginnt der Anspruch?

Der Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung entsteht frühestens, nachdem die eingereicht worden ist.